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Auch für das Jahr 2008 wird von einem Neuzubau von ca. 20.000 MW ausgegangen. So werden wir die magische Zahl von 100.000 MW an Windkraftleistung bald überschritten haben.
Vor ziemlich genau 10 Jahren wurde die Grenze von 10.000 MW überschritten.
Das wirklich Wichtige an diesen Zahlen ist die Tatsache, dass etwa die Hälfte dieser Windkraftleistung alleine in den letzten drei Jahren aufgebaut wurde.
Die nationalen Windverbände sind angesichts der rückläufigen Ausbauzahlen in Deutschland unzufrieden, was sie aber nicht sein sollten.
Gerade beim CO2 handelt sich um eine globale Geschichte. Wenn also nur in Deutschland 100 % aller Energien regenerativ erzeugt würden, hätten wir das Problem global nur zu 4 % gelöst.
Die globale Ausdehnung der Windkraft – mit meist besseren Winden - sollte doch Grund zum Feiern sein!
60.000 MW finden wir heute in Europa. Wenn wir von einem Binnenland-Ausbauziel von 250.000 MW ausgehen, haben wir bereits ein Viertel geschafft.
1 Mio. MW an Windkraftleistung sollte in den europäischen Meeren Platz finden.
Dazu gibt es vielfältige Konzepte. Diese Entwicklung voranzutreiben ist das Gebot der Stunde.
· Worldwide capacity reaches 121’188 MW, out of which 27’261 MW were added in 2008. · Wind energy continued its growth in 2008 at an increased rate of 29 %.
· All wind turbines installed by the end of 2008 worldwide are generating 260 TWh per annum, equalling more than 1,5 % of the global electricity consumption.
· The wind sector became a global job generator and has created 440’000 jobs worldwide.
· The wind sector represented in 2008 a turnover of 40 billion €.
· For the first time in more than a decade, the USA took over the number one position from Germany in terms of total installations.
· China continues its role as the most dynamic wind market in the year 2008, more than doubling the installations for the third time in a row, with today more than 12 GW of wind turbines installed.
· North America and Asia catch up in terms of new installations with Europe which shows stagnation.
· Based on accelerated development and further improved policies, a global capacity of more than 1’500’000 MW is possible by the year 2020.
Mit einem Konzept in dieser Richtung geht es bestimmt noch leichter;
Nun kommt eine weitere Überlegung hinzu. Die Neubauten erfolgten ja übers Jahr verteilt, manche am 1.1.2009, manche am 30.12.2009.
Deshalb ist hier eine kleine Korrektur zur Verfeinerung des wahren Ergebnisses angesagt, indem wir den Neubau halbieren, was ja auch nahe an die Realität herankommt.
½ Neubau in D. = 1.000 MW
½ Neubau global = 20.000 MW
Diese Hälfte des Neubau wird also vom Gesamtbestand abgezogen:
D: 25.000 MW – 1.000 MW = 24.000 MW
global: 160.000 MW – 20.000 MW = 140.000 MW
VL in D:
38 / 24 = 1.580 VL
VL global:
340 / 140 = 2.430 VL
Jetzt könnte ich noch die Frage stellen, wie wäre die globale VL, wenn das schlechte Ergebnis in D. die Gesamtbilanz nicht negativ nach unten gezogen hätte.
Dann rechnen wir eben mal die installierte Leistung in D. genauso wie den Ertrag in D. vom den globalen Werten weg – und bekommen ein bereinigtes Ergebnis: VL global ohne D.
140 – 24 = 116
340 – 38 = 302
302 / 116 = 2.600 VL
Vergleich: globale VL (ohne D.) = 2.600 Stunden
VL in D. = 1.580 Stunden
Damit liegt die globale VL um ca. 70 Prozent (!) höher als in D.
Die zu hohe Vergütung von Windstrom in Deutschland führt u.a. zu diesem kritisierbaren schlechten VL - Ergebnis...