Hallo Leute,
letztes Jahr ist im Saarland der Bau eines neuen Steinkohlekraftwerks am Widerstand der Bevölkerung gescheitert. Nun plant RWE, eben jenes Kraftwerk bei Stendal in der Altmark zu bauen. Skandalös ist, dass dabei so gut wie nichts an die Öffentlichkeit dringt und RWE versucht, alles hinter verschlossenen Türen auszuhandeln. Der Gemeinderat Arneburgs, auf dessen Grund das Kraftwerk stehen soll, hat bereits Zustimmung signalisiert und sich mit der Versprechung von läppischen 150 Arbeitsplätzen ködern lassen.
Der Witz an der Sache: in der Altmark gibt es gar keine Kohle - diese müsste kostenaufwändig jeden Tag mit sieben Zügen antransportiert werden. Das Ökosystem Elbe würde durch das Kühlwasser stark in Mitleidenschaft gezogen.
Am 20. März wird es in Stendal eine Infoveranstaltung der Grünen zum Kraftwerk geben:
Hier der Flyertext:
Der Energiekonzern RWE plant den Bau und Betrieb eines Steinkohlekraftwerkes bei Arneburg. Einen Bebauungsplan gibt es bereits. Mit beantragten Landes-Fördermitteln in Millionenhöhe soll die Verkehrsinfrastruktur extra ausgebaut werden. Das geplante Kraftwerk ist exakt jenes, dessen Bau im Saarland aufgrund des Widerstandes der dortigen Bevölkerung nicht zustande kam. Nun unternimmt der Konzern einen erneuten Versuch - in der Altmark.
Nach Ansicht von BÜNDNIS 90/DIE GRÜNEN hat ein solches Kraftwerk enorme Auswirkungen auf die Energie- und Klimapolitik des Landes. Gesetzte Klimaschutzziele werden in Frage gestellt. Ein solches Kraftwerk wirkt sich auch auf die Lebensbedingungen der Menschen aus. Auch aus Sicht des Umweltschutzes besteht erhebliche Skepsis, da eine Zerstörung des Ökosystems Elbe droht.
Um für dieses Thema zu sensibilisieren, laden BÜNDNIS 90/DIE GRÜNEN zu Informationsveranstaltung ein Unter anderem berichtet Karl-Heinz Winkler aus dem Saarland über den erfolgreichen Widerstand in seinem Bundesland gegen das Kraftwerk.
Ablauf:
18.00 Uhr Begrüßung durch Christoph Erdmenger, Landesvorsitzender von BÜNDNIS 90/DIE GRÜNEN 10.30 Uhr Referat: "Warum hat die Bevölkerung im Saarland das jetzt für Arneburg vorgesehene Kohle-Großkraftwerk verhindert?" - Karl-Heinz Winkler aus dem Saarland
18.40 Uhr Sachstand vor Ort und Ausblick - Oliver Wendenkampf, Geschäftsführer BUND Sachsen-Anhalt
19.00 Uhr Diskussion - Moderation durch Undine Kurth, MdB, BÜNDNIS 90/DIE GRÜNEN
20.00 Uhr Schlusswort - Eduard Stapel, Mitglied im Kreistag Stendal, BÜNDNIS 90/DIE GRÜNEN
Grüne Sachsen-Anhalt
Bitte leitet diese Nachricht an alle Leute, die in der Gegend wohnen weiter.
Ihr könnt mich auch direkt anschreiben, wenn ihr Lust habt, Aktionen und Widerstand zu organisieren.
Liebe Grüße,
Mieze
|