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Bei den Grünen ist die Diskussion zum bedingungslosen Grundeinkommen bGE am intensivsten, daher verstehe ich nicht, dass es noch kein Diskussionsthema dazu gibt.
Bereits zweimal verfehlte das bGE nur knapp eine Mehrheit auf Parteitagen und jedesmal gab es dafür übergeordnete Gründe, zum Beispiel als es um Afghanistan ging und die Mehrheit sich dagegen aussprach, wollte und konnte man nicht zweimal den Parteivorstand überstimmen, bei der zweiten Abstimmung bei einem Bundesparteitag war es ähnlich, ich erinnere mich da nicht mehr an Details, aber es war ähnlich wie beim 1. Antrag zu einem bGE.
Also laßt uns diskutieren
Die Würde des Menschen ist unantastbar - bedingungsloses Grundeinkommen jetzt!
Ich habe mich geirrt, dachte dies wäre ein Forum der Partei der Grünen, aber das macht nichts, denn auch hier sollte das bedingungslose Grundeinkommen diskutiert werden.
Ich bin fest überzeugt, dass das bGE die beste, vielleicht sogar die einzige Möglichkeit wäre, wirkliche soziale Gerechtigkeit herzustellen.
Was wäre das für eine Gesellschaft, die sich entscheidet, alle Menschen teilhaben zu lassen und das Existenzminimum eines jeden sichert.
Eine eigene Kindergrundsicherung, verbunden mit freiwilliger Elternschaft und Veränderung der Unterhaltsregeln.
Das Kind wäre abgesichert in jeder Situation
Eine Erwerbslosengrundsicherung ohne Zwang und Bedarfsprüfung
Insbesondere ein Grundeinkommen für die Beschäftigten, so würde sich Leistung wirklich lohnen und welche Stärkung der Binnennachfrage mit den positiven Folgen. Das Grundeinkommen wächst in den Lohn hinein, entfällt also nicht bei Erwerbstätigkeit.
Und eine Grundrente im Alter, Altersarmut ist das größte Leid.
Ein Grundeinkommen, die Möglichkeit des sanktionsfreien NEIN-sagens schafft gute Arbeit(splätze)
Grundeinkommen bedeutet echte Freiheit!!! Für ein Leben in Würde
Gefällt mir,hier einen platz zu finden,der ein bge,behaandelt.
Eine Idee deren Zeit gekommen ,hält nichts mehr auf!
Wer sich damit beschäftigt,ist nachher überzeugt,das ist ein guter Weg,der
die verlogen,abhängigen Systheme,ablösen kann,
als Unternehmer,bin ich überzeugt,das war nicht so!
Nun
ist es eine Zeitfrage,aber eine gute.
Herzlichen Dank für Ihre Anfrage zum Thema bedingungsloses Grundeinkommen. Das Thema soziale Sicherung war wichtigster Tagesordnungspunkt auf der letzten Bundesversammlung im November in Nürnberg. Dabei gab es eine sehr intensive Diskussion auch mit einen umfassenden Leitantrag zur bedingungslosen Grundsicherung. Als weiterer Antrag war ein Leitantrag des Bundesvorstandes, den ich auch unterstützt habe, der mit der Überschrift "Aufbruch zu neuer Gerechtigkeit" sehr umfassend die gesammtheit der sozialen Sicherung abgedeckt hat. Aber nicht so weit ging wie der Antrag zum bedingungsosen Grundeinkommen. Die Idee des Bedingungslosen Grundeinkommen ist zwar vom Grundsatz her sehr interessant und hört sich gut an, ist aber schlicht und einfach nicht zu finanzieren, egal welche Summen man zugrunde legt. Hier gibt es ja ziemlich unterschiedliche Konzepte. Deßhalb unterstütze ich die Idee des Bedingungslosen Gruneinkommens nicht.
Auf Landesebene wird es dazu von den Grünen auch keine Positionierung geben, weil das Bundessache ist. Wir haben in Bayern genug eigene Probleme und dazu hat Bayern auch im Landtag nichts zu entscheiden.
Mit freundlichen Grüßen
Sepp Daxenberger
Ich finde es sehr bedenklich, wenn man soziale Gerechtigkeit und die Einhaltung unserer Verfassung, der Menschenrechte, unter Finanzierungsvorbehalt stellt.
Wir haben bereits Grundsicherungen, denn ohne Geld kann bei uns niemand leben, aber alle Grundsicherungen sind an Bedingungen geknüpft.
Wenn man das Sozialbudget von über 700 Mrd zugrunde legt, hat man bereits rein rechnerisch ein bedingungsloses Grundeinkommen, da muss man nicht einmal das BIP über ? 2 Billionen heranziehen.
Bei 700 Mrd hat rein rechnerisch jede/r Bündesbürger/in bereits ein Grundeinkommen von knapp 800 Euro, rein rechnerisch.
Ein Grundeinkommen kann jedoch nicht mit jedem Menschen einfach multipliziert werden, denn netto erhalten nur die Menschen das Grundeinkommen in voller Höhe, die nicht arbeiten können oder wollen, Kinder und Alte, Erwerbstätige versteuern dies.
Eine permanente Umverteilung einer solchen Summe würde zudem durch die steigende Binnennachfrage zu enormen Steuereinnahmen führen, das Grundeinkommen also sich selbst mitfinanzieren.
Die Idee:
Das Solidarische GRUNDEINKOMMEN (SGE) stellt einen Rechtsanspruch dar, welche jeden Monat an alle Mitbürger des Staates ausgezahlt wird. Es wird ohne Ansehen der Person oder ohne eine Überprüfung der Einkommenssituation ausgezahlt. Aus dem Erhalt entstehen dem Empfänger keine definierten Pflichten, allenfalls die ethisch-moralische Pflicht, die Gesellschaftsnormen der Bundesrepublik Deutschland anzuerkennen und sein Leben an diesen auszurichten.Das Solidarische GRUNDEINKOMMEN stellt einen Paradigmenwechsel dar und ist in seiner Grundidee die Verkörperung des Sozialstaatsgedankens. Jeder Mensch ist im Sinne des Auszahlungsmodus als gleich zu betrachten. Egal ab jung oder alt, arm oder reich, von der Wiege bis zur Bahre erhält jeder Mensch diese gleiche Leistung. Es ist sinnbildlich die materielle Hand, die die Gesellschaft dem Bürger reicht, um ihn als wertvollen Teil der Gemeinschaft zu integrieren.
Der Grundgedanke jeglicher Politik sollte es sein, allen Menschen, die in einer Gesellschaft leben, ungeachtet von Alter, Herkunft oder sozialem Status die gleiche Möglichkeit zur Entfaltung der eigenen Persönlichkeit zu geben. Leider sind in unserer technisierten und zivilisierten Gesellschaft mit ihrer tradierten Fixierung auf das Austauschgut GELD nur noch die Wenigsten in der Lage, ein selbstbestimmtes Leben zu führen.In der Lebensrealität der meisten Menschen innerhalb der Bundesrepublik Deutschland sieht es so aus, dass eine Befriedigung der Grundbedürfnisse nur über das Bereitstellen von menschlicher Arbeitskraft zu erreichen ist. Dieses System ist im Verlauf der Geschichte nur selten hinterfragt worden, da stets für die meisten Menschen genügend Möglichkeiten zur Verfügung standen, ihre Arbeitskraft am Markt anzubieten.